
2010
| München (Freilicht), Seebühne im Westpark | ||
| Selbstverpflegung und Picknick möglich | ||
| 23.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 24.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 25.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 26.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 27.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 28.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 29.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 30.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 31.05.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 01.06.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 02.06.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 03.06.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 04.06.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 05.06.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 06.06.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| Ottobrunn (Freilicht), Wolf-Ferrari-Haus, Rosengarten, Rathausplatz 2 | ||
| 23.07.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| 24.07.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
| Ottobrunn Wolf-Ferrari-Haus, Rathausplatz 2 | ||
| 02.10.10 | 19:30 Uhr | Der Menschenfeind |
| Unterschleißheim Bürgerhaus, Rathausplatz 1 | ||
| 05.10.10 | 10:00 Uhr | Aschenputtel |
| Unterhaching Kubiz, Jahnstraße 1 | ||
| 30.10.10 | 20:00 Uhr | Macbeth |
von William Shakespeare,
inszeniert von Bernd Seidel.

Hoch- und Landesverrat sind niederge- schlagen, die norwegischen Eindringlinge vertrieben,
Schottland kann einem neuen Frieden entgegensehen.
Aber auf dem Weg zu ihrem König Duncan begegnen den Feldherren Macbeth und Banquo
drei Hexen …
und ihre Prophezeihungen geben der Welt einen anderen Verlauf.
Macbeth ist wohl der unglücklichste aller Shakespeareschen Helden,
und zwar deswegen, weil er der mit der lebhaftesten Einbildungskraft ist.
Kein anderes Stück zieht einen so tief hinein in die Sphäre des Fantastischen,
und der ganze Schrecken des Stücks ist letztlich der Schrecken der Einbildungskraft.
„Die Zeit ist frei“, verkünden die Übriggebliebenen triumphierend, als Macbeth tot ist.
Doch befreiend kann dieses Stück nicht wirken, denn die Ordnung der Welt kann nie mehr so sein wie zuvor.
von Molière,
inszeniert von Bernd Seidel.

Der Idealist und Menschenfeind Alceste erhebt für sich den Anspruch, ohne Heuchelei zu leben.
Obwohl er Adeliger ist, zelebriert er seine Unabhängigkeit gegenüber dem königlichen Hof
und weigert sich in seinem Reden und Verhalten, Kompromisse mit der Wahrhaftigkeit zu machen. Seine
Beziehung zu Célimène, einer jungen, koketten Witwe, die seine Neigung nicht unerwidert lässt,
führt zu dem komischen Gegensatz, der im vollständigen Originaltitel zum Ausdruck kommt (übersetzt
„Der Menschenfeind oder der verliebte Melancholiker“).
Es fällt nicht schwer, gerade in diesem Zusammenhang einen modernen Bezug zur Münchner „Bussi-Bussi-Gesellschaft“ herzustellen.
nach den Gebrüdern Grimm
von Rita Schlesinger-Spies

Aschenputtel wird nach dem frühen Tod der Mutter von der bösen
Stiefmutter in die Küche verbannt. Dort muss sie am Tag hart arbeiten und in der Nacht auf Asche schlafen.
Das Mädchen vereinsamt zwischen zwei neidischen Stiefschwestern, der bösen Stiefmutter
und dem verständnislosen Vater. Deshalb sucht es Trost bei den Tieren und in seinen Träumen.
Als ein Prinz zum Ball einlädt, weil er eine Braut sucht, beginnt in Aschenputtels Familie ein Spiel der Lügen und des Verrats. Doch am Ende siegen Aschenputtels Lebensbejahung und innere Stabilität über Intrigen und Lügen in der Familie. Weil sie trotz der entwürdigenden Lebensumstände ihre Selbstachtung aufrecht hielt, erkennt der Prinz Aschenputtels wahre Schönheit und nimmt sie zur Braut.
Als Vorlage diente die Urfassung der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1812. Rita Schlesinger-Spies passte das Stück humorvoll unserer heutigen Medienwelt an. Für Kinder ab vier Jahren und Erwachsene gibt es viel zu lachen und auch realistische Schlüsse zu ziehen.